Islam vs ISIS

Mein erster Blogeintrag befasst sich mit dem zunehmenden Konflikt in Syrien. Sehr ungewöhnlich für meine Verhältnisse, dass ich über etwas Politisches schreibe, oder mich darüber austauschen möchte. Als Moslem wird man tagtäglich mit dem Thema konfrontiert, mit den ISIS gleichgestellt zu werden. Bei ihrer eigenen Namensgegbung schienen sie ja nicht allzu kreativ zu sein und wollten wohl, dass man über das Bild des Islams, welchen im Westen ohnehin schon sehr zwiespältig ist um ein Weiteres zu verstärken und den Menschen auf der Welt das Denken, welches ihnen ohnehin schon schwerfällt, direkt zu erleichtert. Der ISIS muss der Islam sein. Was soll der Islam auch sonst sein? Die größere Problematik, die schon zum Weltproblem reift ist, dass die ISIS nunbald an den Grenzen der Türkei steht und nun uns Eurpäern nur noch ein Katzensprung entfernt ist. Natürlich will keiner handeln. Es ist ja nicht das Problem Deutschlands. Wieso ist es unsere Aufgabe uns da einzumischen? Die Türkei oder die Kurden biegen uns das sicher hin. Aber sollten die Islamisten es wagen in Deutschland einen Angriff zu wagen, wollen wir ganz bestimmt die NATO einberufen. Schließlich muss die uns dann ja unterstützen.  Und die ganzen Radikalen Moslems hier? Die schmeißen wir alle raus. Wer will diesen Pack schon hier haben. Schließlich ist dies ja niemals unsere Angelegenheit. Und wenn die Radikalen deutsche Staatsbürger sind, finden wir sicher auch eine Möglichkeit ihnen den Weg nach Syrien zu erleichtern.  Die wenigen sind bereit auf irgendeine Weise Initiative zu zeigen. Aber die Moslems, die müssen sich natürlich von den ISIS distanzieren. Verlangt schließlich jeder. ISIS ist schließlich auch DER Islam, dann müssen sie halt dafür einstehen und beweisen, dass sie keine Killer sind.  Natürlich interessiert es keinen, dass die Moslems daher keinen Aufruhr um die ISIS machen, wie man es von ihnen wünscht, weil sie, bis es die Medien erwähnt haben, oder diese Terorristen auf die Idee kamen, sich Islamischer Staat zu nennen, nie einen Gedanken daran verschwendet hätten, dass der Islam als etwas so abscheuliches betrachtet werden könnte. Schließlich würde kein Moslem auf die Idee kommen, diese Terrormiliz als Glauebensbruder anzusehen und ihnen auch noch die Hand zu reichen und als Gleichgesinnten zu betrachten.

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11 Gedanken zu „Islam vs ISIS

  1. Bei allem Respekt, aber dieser Text ist sehr unverständlich und unausgereift, sorry. So eine gewisse Logik und gerne auch inneren Zusammenhang dürfen Sätze schon haben, finde ich.

    Was soll der Post aussagen, bitte?

    Vielleicht wäre es sinnvoll gewesen, sich vor dem Schreiben zu überlegen, was man schreiben möchte und wie man selbiges dann auch so ausdrücken könnte, daß ein Leser den Gedanken zu folgen vermag. Und die Beherrschung der deutschen Sprache und Grammatik wäre bestimmt ebenfalls hilfreich. 🙂

    Herzliche Grüße,
    Der Salva

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    • Ich finde dieser Text sagt genau das aus, was es sollte. Natürlich ist es normal, dass es viele gibt, die dies anders betrachten. Ich hoffe, dass es andere Blogeinträge gibt, die dir mehr zusagen.
      Die Aussage des Textes ist ein Problem womit viele Moslems im Westen konfrontiert werden. Der Text ist sehr ironisch verfasst worden, was der ein oder andere Leser vermutlich nicht erkennt.
      Vielen Dank für den Hinweis mit den Fehlern! 😀 Dieser Blogeintrag war zuerst fehlerhaft auf dem Blog und wurde deshalb entfernt. Beim erneuten einfügen, hab ich wohl die Rohfassung genommen. Um die Fehler werde ich mich kümmern.

      LG

      allyayame

      Gefällt 1 Person

      • Danke für Ihre freundliche Entgegnung. 🙂

        Das Hauptproblem des vorliegenden Textes ist m.E. nicht eine womöglich nicht erkennbare Ironie, sondern, daß er keine Stringenz aufweist. Das ist insofern nicht gut, weil der unbedarfte Leser den vielleicht beabsichtigten Gedankengängen ohne einen verläßlichen roten Faden nicht folgen kann. Und nicht nur daß, sondern man kann in dem Fall nicht einmal eine kritische Position gegenüber irgendwelchen getroffenen Aussagen im Text formulieren, weil in praktisch jedem Satz eine neue Aussage getroffen wird, die sich aus dem Vorhergesagten nicht ableiten läßt.

        Meine Kritik richtet sich ergo nicht an die Inhalte des Textes (obwohl man dazu auch eine ganze Menge sagen könnte), sondern an die äußere Form. Die ist ersteinmal viel wichtiger, weil sie das Transportmittel darstellt, anhand dessen Sie mit der Außenwelt kommunizieren möchten. Und stimmt das Transportmittel nicht, dann kann es leider auch mit der Kommunikation nicht richtig funktionieren, weil Sie auf der Gegenseite meist nur auf Ratlosigkeit und Unverständnis stoßen werden, was wiederum und in letzter Konsequenz zur Ablehnung führt. Der äußeren Form gegenüber sowieso, folglich den Inhalten gegenüber und letztendlich sogar Ihrer Bloggerperson gegenüber, wobei man Sie im besten Falle als Blogger einfach nicht ernstnähme.

        Da Sie hier – zusätzlich zu Ihrem Anspruch als Blogger – auch über die Religion Islam reden, führt das leider genau dazu, daß das schlechte Bild in der deutschen Öffentlichkeit über diese Religion unglücklicherweise bestätigt wird, anstatt daß Sie die Gelegenheit nutzen, Aufklärung zu verbreiten …

        Sie sehen, von der Form hängt also eine ganze Menge ab.

        Herzliche Grüße,
        Der Salva

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  2. Vielen Dank für die ganzen Ratschläge. Ich nehme Deine Kritik gerne an und versuche sie so weit es geht umzusetzen, schließlich möchte ich keineswegs dafür sorgen, dass meine Texte Gegenteiliges bewirken. Ich denke, man lernt diesbezüglich aud dazu. Desto mehr man Blogeinträge verfasst, umso besser weiß man, wie man diese zu formulieren hat. Ich übe mich darin 😉

    Noch einen schönen Abend,

    allyayame

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  3. Umständlich formuliert falsch Form oder nicht. .. ich finde der text spiegelt genau das was ich oder bestimmt viele andere Muslime denken. Ich verstehe auch nicht wieso ich darlegen muß als Moslem das ich mich von der Isis distanziere. Die Isis handekt wider aller menschenrechte und gehört nicht zum Islam egal wie oft sie sich darauf beruft.

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